Montafon Arlberg Marathon - Bericht T33 -
TrailRun in der Montafon Arlberg Region! Wer auf der Suche nach einem inspirierenden Landschaftslauf in Österreich ist, findet ein hervorragendes Terrain beim Montafon Arlberg Marathon. Ihr könnt Euch zwischen 3 Strecken entscheiden, den Marathon mit ca. 1.600 HM, den T 33 mit ca. 1.200 HM auf 33,3 km und dem Panoramatrail mit ca. 500 HM auf 16 Kilometer. Ich habe den T33 gewählt, weil auch Stöcke erlaubt sind und mir hierdurch zusätzlich Trittsicherheit und die Mithilfe des Oberkörpers ermöglicht werden.



T33 und Marathon starten in Silbertal, einem idyllischen, verträumten Bergdorf im Montafon. Eine Bilderbuchlandschaft empfängt die Läufer und man fühlt sich unweigerlich an die Kulisse eines Heimatfilmes erinnert. Beschaulich und familiär geht hier alles von statten. Keine Hektik und alles scheint ein wenig improvisiert, ist aber dennoch bis ins Detail durchorganisiert. Der Veranstalter bietet den morgendlichen Transfer von St. Anton gegen Gebühr von € 5,-- an und so finde ich mich morgens am Bahnhof ein und starte mit meinen Mitstreitern in den Tag. In Silbertal regnet es, aber wir finden Unterschlupf im Feuerwehrhaus, das unmittelbar am Start liegt.

                                            

Der Transport des Gepäcks ist organisiert und wir können unbeschwert um 08:00 Uhr auf die Strecke. Mittlerweile zeigt sich auch die Sonne und vertreibt die nassen Wolken. Die ersten 18 km geht es fast nur hoch, aber einigermaßen moderat. So kann man die meiste Zeit laufen. Lediglich an 2 bis 3 steileren Abschnitten gehe ich, um die Kräfte zu schonen. Die Landschaft muss man einfach erleben. Kleine Seen, Bachläufe und das satte Grün der Almen verschmelzen immer wider zu neuen Landschaftsbildern. Bislang sind wir auf befestigten Schotterwegen unterwegs, aber oben ändert sich der Untergrund. Der Weg wird zum Pfad und wir laufen und springen über die Spitzen der Felsen, die im moorigen Morast ruhen. Fehltritte lassen die Schuhe im Moder versinken. Schön, so soll es sein! Ein besonderes Lob gilt den Helfern an den zahlreichen und bestens ausgestatteten Verpflegungsständen. Da blieben keine Wünsche offen. Von nun an geht’s bergab! Pustekuchen, ein paar steilere Anstiege fordern noch mal die Waden. Die bergab Passagen sind dann wieder meist befestigt und führen zu einem kleinen Teil über Asphalt, aber auch über einen weiteren Trailpfad. Inmitten der Fussgängerzone befindet sich dann das Ziel mit großem Publikum. Kann ja auch nicht anders sein, weil die sonnigen Plätze in den Cafes und Restaurants zum Sonnenbad laden.

Fazit:
Wer einen beschaulich familiären, gut durchorganisierten Berglauf sucht, ist hier genau richtig. Die Steigungen sind gut zu bewältigen und ein paar Kilometer Trailpfade sorgen für das Salz in der Suppe.

Bemerkungen:
Wer in St. Anton unterkommt, kann sich die Pasta-Party in Silbertal sparen und die Startunterlagen ja am Morgen abholen. Die Anreise lohnt nicht unbedingt, wenn auch die Nudeln hervorragend geschmeckt haben. Wir haben in einem Appartementhaus übernachtet, sehr ordentlich und gut bezahlbar. Außerdem erhielten wir einen Freifahrtschein für die Bergbahnen und freien Eintritt für das Hallenbad.

Interessant ist die extreme Abweichung bei den Höhenmetern
Meine TomTom zeigt grundsätzlich immer wesentlich mehr Höhenmeter an, als meine Garmin und entspricht nicht annährend den Angaben der Veranstalter.

TomTom: 1.670 HM / Veranstalter: 1.200 HM / Bikemap: 1.070 HM

Hier der Link zu: TOMTOM

Bikemap: 1.070 HM